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Gerade wer neu beginnt Content zu erstellen, weiß oftmals noch nicht, wie und womit man anfängt und wie man den gesamten Prozess sinnvoll gestaltet. Ich bin über einen interessanten Artikel gestolpert, der 7 effektive Content-Marketing-Tipps für Startups aufzeigt (Originalartikel). Konkret geht es dabei um diese 7 Tipps:

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1. Ideen generieren mit Hilfe von beliebtem Content
2. Gastbeiträge verfassen
3. Visuellen Content erstellen
4. Regelmäßig Content publizieren
5. Influencer involvieren
6. Content über Social Media promoten
7. Passenden Zeitpunkt zur Veröffentlichung wählen

Ideen generieren mit Hilfe von beliebtem Content

Bevor man Content erstellt, sollte man sich überlegen über was man eigentlich schreiben möchte. Und natürlich auch kann. Dafür ist es hilfreich herauszufinden, was die Leute gerade interessiert und bewegt. Tools wie BuzzSumo, Google Trends oder Twitter können dabei helfen, aktuelle Trends zu identifizieren. Diese sogenannten Trending Topics sollten möglichst zum Themengebiet der eigenen Webseite passen. Hat man erstmal ein Thema gefunden, welches interessant sein könnte, kann man mit weiteren Tools - wie dem Google Keyword Planer oder AnswerThePublic - tiefer in das Thema einsteigen. Diese Tools zeigen häufig gesuchte Phrasen und Fragen zum gewählten Thema. Idealerweise baut man diese dann in den eigenen Text ein und gibt die Antworten auf häufig gestellt Fragen.

Gastbeiträge verfassen

Gerade wenn man neu auf dem Markt ist, ist es schwierig Nutzer dazu zu bringen, die eigenen Inhalte zu lesen. Da man noch unbekannt ist und deshalb auch noch keine Reputation aufgebaut hat, wissen die Leser nicht ob sie einem vertrauen können. Besonders in der Anfangszeit kann es daher hilfreich sein, sich mit Hilfe von Gastbeiträgen etwas Bekanntheit zu verschaffen. Wenn man auf anderen Plattformen Leser erreicht hat, kann man diese dort auf das eigene Angebot hinweisen oder direkt darauf verlinken.

Visuellen Content erstellen

Da die wenigsten Interesse daran haben, sich durch Textwüsten zu kämpfen, sollte unbedingt daran gedacht werden auch visuellen Content zu erstellen. Dies können Fotos, Infografiken, Gifs oder auch Videos sein. Sie helfen dabei, dem Leser die Inhalte schmackhaft zu machen und Inhalte auf eine prägnante Art und Weise zu vermitteln. Solche visuellen Elemente können auch hervorragend als Teaserbilder für soziale Netzwerke genutzt werden.

Regelmäßig Content publizieren

Content sollte in einer regelmäßigen Taktung veröffentlicht werden. Das heißt aber nicht, dass unbedingt jeden Tag ein neuer Artikel verfasst werden muss. Grundsätzlich sollten Inhalte nur dann publiziert werden, wenn sie sinnvoll sind und einen Mehrwert bieten. Einfach nur veröffentlichen, um eine Taktung einzuhalten und ohne eine gewisse Relevanz schadet oft mehr als es nutzt. Indem man auf aktuelle Themen und Ereignisse eingeht, wird Vertrauen zum Leser aufgebaut und eine Reputation geschaffen. Um den Überblick über die Themen zu bewahren, ist es hilfreich, einen Redaktionsplan anzulegen. In diesem werden den Themen Veröffentlichungsdaten zugeordnet. Auch aus den einzelnen Produktionsschritten ergeben sich dann die Deadlines. So wird auf den ersten Blick klar, welche Produktionskapazitäten wann eingeplant werden müssen. Und falls es an Kapazitäten mangelt, kann euch WorkGenius helfen.

Influencer involvieren

Influencer sind eine gute Möglichkeit, auf eigenen Content aufmerksam zu machen und sich Bekanntheit zu verschaffen. Wenn man Inhalte von Influencern teilt, diese bei relevanten Inhalten verlinkt oder vertaggt oder sogar gemeinsamen Content schafft (Interviews, Fotos,...), können diese die Inhalte auf ihren eigenen Kanälen verbreiten. Somit kann man direkt eine größere Zielgruppe erreichen. Wenn ein Influencer, dem man als Leser selbst vertraut, Inhalte einer anderen Webseite teilt, so überträgt sich auch das Vertrauen auf diese Quelle. Warum sollte ein Influencer auch etwas teilen, was unseriös wäre.

Content über Social Media promoten

Es reicht nicht, seinen Content einfach auf der eigenen Webseite zu veröffentlichen und dann zu warten. Man muss ihn auch mit seiner Zielgruppe teilen und diese darauf aufmerksam machen. Das geht am einfachsten mit Hilfe von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, LinkedIn oder Xing. Dort kann man seinen Artikel direkt mit seinen Followern teilen. Es ist sinnvoll, spezielle Grafiken für die einzelnen Social-Media-Kanäle zu erstellen, damit der Content dort zum Eyecatcher wird und im jeweiligen Feed auffällt. Plant man dann noch etwas Budget für Werbeanzeigen ein und kann die Posts, die mit Links zum Inhalt versehen sind, bewerben, schafft man es, eine noch größere Reichweite zu erreichen.

Passenden Zeitpunkt zur Veröffentlichung wählen

Zu guter Letzt sollte man sich noch Gedanken darüber machen, wann man seine Inhalte publiziert. Auf der Webseite mag das vielleicht keinen allzu großen Unterschied machen, da Leute alle Inhalte permanent sehen können. In den sozialen Netzwerken ist der Veröffentlichungszeitpunkt hingegen essentiell, denn man hat nur einen kurzen Moment um die Aufmerksamkeit der Follower zu wecken. Andernfalls geht man im Newsfeed unter. Eigentlich alle Verbreitungskanäle bieten Analysemöglichkeiten, die aufzeigen, wann User mit den Beiträgen interagieren. Das hilft dabei, den geeigneten Zeitpunkt zum Veröffentlichen eines Postings zu finden und damit direkt dann im Newsfeed der Follower zu erscheinen, wenn diese online sind.


Text und Bild von Katjasays