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Tipps für Blogbeiträge - erfolgreich online texten

Qualitativ hochwertige Blogbeiträge bereichern die interne und externe Kommunikationstrategie jedes Unternehmens, können Leser emotional an das Unternehmen binden und sorgen für Transparenz und Vertrauen. Hilfreiche Tipps für Blogposts sind auch im Eigenstudium schnell verstanden und können die Reichweite und den Effekt für den Leser erheblich erhöhen.

Das A&O der Tipps für Blogartikel: Die Zielgruppe kennen

Gute Blogger zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Leser kennen. Die Zielgruppe eines Blogs richtet sich oftmals am Kundenkreis des Unternehmens aus. Da der Inhalt der Texte stets einen konkreten Mehrwert für den Leser bieten sollte, ist es wichtig, sehr zielgruppenfokussiert zu schreiben. Hier ist das journalistische Prinzip der W-Fragen eine gute Ausgangsbasis. Wer ist mein Leser? Was bewegt meinen Leser? Wie kann ich meinen Leser begeistern? Blogartikel dienen vorrangig nicht mehr nur dem Informationsangebot, sondern der Bedürfnisbefriedigung der Kunden. Eine leserorientierte Grundstruktur ist daher unabdingbar.

Gib mir mehr! - Den richtigen Inhalt bieten

Gängige Themen für Blogspots sind Produktvorstellungen, die Begleitung und Beschreibung von Veränderungsprozessen innerhalb des Unternehmens, die Vorstellung neuer Mitarbeiter oder aktuelle Nachrichten aus der Branche. Und hier liegt schon der wichtigste Tipp zum Blogbeitrag: Mehrwert bieten. Statistisch gesehen entscheiden die ersten 3 Zeilen darüber, ob ein Websitebesucher einen Online-Text liest oder nicht - hier zeigt sich die Relevanz des richtig ausgewählten Contents. Das Hauptaugenmerk sollte darauf liegen, eine Neuigkeit zu erzählen, ein Problem zu lösen, etwas zu bewerben oder von einer Sache zu überzeugen - nicht nur zu informieren. Ein wichtiger Kernbestandteil jedes Blogartikel ist daher das Storytelling. Die Erwartungen des Lesers müssen auf der einen Seite erfüllt, auf der anderen Seite aber auch übertroffen werden. Es muss Begeisterung und Emotionalität geschaffen werden, um den Leser zu einem potentiellen Kunden zu machen. Dafür eigenen sich folgende Tools:

  • Zitate einbringen
  • bekannte Persönlichkeiten erwähnen
  • Bilder und Darstellungen in den Text integrieren
  • anregende Fragen stellen
  • problematische Themen ansprechen

Insider-Tipp für den Blogartikel: Keywords sind nicht alles

Die Crawler von Suchmaschinen wie Google & Co. haben über 200 teils bekannte, teils unveröffentlichte Determinanten, mittels derer Content geprüft und gerankt wird. In der Unternehmerpraxis wird der Wert von Keywords oft maßlos überschätzt. Nicht die Anzahl der Keywords in einem Blogpost ist entscheidend, sondern die Qualität der ausgewählten Suchbegriffe. Schlagworte sind hier Flexibilität und Struktur. Aufgrund der Zunahme an Suchanfragen durch Spracheingabe ist die strikte Einhaltung der Wortreihenfolge nicht mehr so zentral wie noch vor einigen Jahren. Füllwörter oder ergänzende Begriffe können zur Aufwertung der Qualität und damit zu mehr Effizienz führen. Die Verteilung über den Text hilft ebenfalls: in der Hauptüberschrift, sowie in Zwischenüberschriften müssen die Haupt-Keywords erscheinen, vermehrt außerdem auch am Anfang und am Ende des Blogartikels. Beim Generieren der Keyworddichte sollte jedoch niemals vergessen werden, dass der Blog trotz allem für die Leser und nicht für die Suchmaschinen geschrieben werden sollte.

Keiner liest gerne Blocktext - das richtige Format

Zu den Tipps für einen guten Blogbeitrag zählt auch, den Text übersichtlich zu strukturieren. Um bei Google gelistet zu werden, sollte ein Text mindestens 300 Worte fassen. Dieser Umfang bietet auch ein Minimum an Platz, um ansprechende Inhalte zu liefern. Damit der Leser von Anfang an zum Lesen angeregt wird, gibt es zwei zusammenhängende Must-Haves: Die Einleitung, welche den Inhalt kurz und knackig zusammenfasst und die Erstellung eines sogenannten Loops - eine Aussage, die Spannung aufbaut und Neugier auf den restlichen Inhalt weckt. Zur richtigen Formatierung gehören auch sinnvoll gesetzte Zwischenüberschriften. So kann sich der User das für sich relevante Thema heraussuchen und fühlt sich nicht von zu viel Text überfordert. Den Lesefluss erleichtert auch das Einfügen von Bullet-Points oder Auflistungen, da sie Informationen auf das Wesentliche reduzieren - in der gegenwärtigen Informationsflut eine Erleichterung für jeden Blogleser.

Letzter Tipp zum Blogartikel: die richtige Sprache sprechen

Im Zusammenhang mit dem ersten Tipp dieses Beitrags muss ein Blogpost für die gewählte Zielgruppe verständlich formuliert sein. Das erreichen Sie durch das Vermeiden von komplizierten und wahrscheinlich unbekannten Fachbegriffen und durch eine einfache, menschennahe Sprache. Die Sätze sollten tendenziell kurz gehalten werden und sich an der Faustregel des Journalismus orientieren: Kein Satz ohne Inhalt. In bestimmten Fällen können Unternehmen auch über eine Leseransprache nachdenken, die sich der Corporate Communication des Unternehmens entsprechend anpasst. Wie bei einem Verkaufsgespräch hat auch ein Blogartikel einen konkreten Gegenüber, der begeistert werden möchte. Die inhaltliche und sprachliche Verknüpfung zu den Lesern steht deshalb im Zentrum aller Tipps zum Blogbeitrag schreiben.

Talentpools als Unterstützung zum Blogartikel schreiben

Nicht jeder ist mit einem Händchen für das Verfassen von Texten ausgestattet. Die Erstellung von Content wird von einigen professionellen Online-Plattformen als Dienstleistung vermittelt. Hier schreiben studierte und erfahrene Autoren fachspezifisch und anonym im Namen des Unternehmens Website-Texte, Blogartikel oder Pressemitteilungen. Das Geschäftsmodell dieser Vermittlungsdienste beinhaltet ein Bewertungsverfahren für Autoren und mehrfache Kontroll- und Verifizierungsstufen. Außerdem ist das Prozedere so gestaltet, dass Unternehmen schnell an qualifizierten und hochwertigen Content gelangen können. Wenn Sie Fragen dazu haben, helfen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne weiter.