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Mobile Optimierung von Websites - 10 Tipps zum Erfolg

Shopping, Surfing und Booking findet bei einem Großteil der Internetnutzer mittlerweile unterwegs statt. Die Pflege einer mobile friendly Website wirkt sich nicht nur auf die Platzierung bei den Suchergebnissen von Google aus, sondern beeinflusst maßgeblich die User Experience und damit langfristig den Erfolg eines Unternehmens.

Tipp 1: Responsive Design einer mobile-optimierten Seite

Google setzt für ein gutes Ranking voraus, dass die Software auf allen mobilen Geräten funktioniert und angezeigt wird. Die Seite muss sich an die Größe des jeweiligen Endgerätes anpassen und der Content ohne Zoomen und Drehen des Gerätes erkennbar sein. Der Vorteil einer Website im Responsive Design ist, dass keine zweite, mobile Version zusätzlich erstellt werden muss, sondern die Seite sich jedem Endgerät flexibel anpasst.

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Tipp 2: Usability für jeden Daumen

Smartphones und Tablets werden mit den Fingern bedient. Die mobile-optimierte Seite sollte also so angepasst werden, dass jeder Daumen und jeder Zeigefinger die gewünschten Wege gehen kann. Dazu gehört beispielsweise eine übersichtliche Navigation mit großen Buttons. Links sollten weit genug auseinander liegen, um den gewünschten anklicken zu können. Ebenfalls kann mit Farben gearbeitet werden: zu zahlungspflichtige Funktionen passen Signalfarben, neutrale Informationen eignen sich in unauffälligen Farben.

Tipp 3: schnelle Ladezeiten für mobile-optimierte Webseiten

Im Schnitt klickt ein User eine Website, die nicht nach drei Sekunden optimal geladen ist, wieder weg, weshalb mobile friendly Websites optimierte Ladezeiten haben müssen. Das kann durch die Minimierung von CSS und JS Files oder die Komprimierung von Content und Bildern erreicht werden. Des Weiteren sollte Multimedia weitestgehend eingeschränkt werden, da Videos und Tonelemente lange Ladezeiten verursachen.

Tipp 4: Konzentration auf den Kundennutzen

Mobile-optimierte Webseiten finden vor allem im Alltag unterwegs Anwendung. Das Ziel, mit dem ein User die Webseite besucht, sollte klar definiert und durch die Seite umgesetzt sein. Alle Verknüpfungen und Funktionen müssen darauf abzielen, dass der User erreicht, was er vor hatte.

Tipp 5: Technische Voraussetzungen für mobile friendly surfing

Java-Script, Flash-Anwendungen und einige andere Datei- und Programmierformate werden auf mobilen Endgeräten nicht unterstützt. Der User bekommt eine Fehlermeldung und kann den Inhalt der Seite nicht anschauen, was meist zum sofortigen Verlassen der Website führt.

Tipp 6: Informationen strukturiert anordnen

Eyetracking-Studien haben ergeben, dass der Fokus des Nutzers auf der Mitte des Bildschirms liegt. Der Hauptnutzen sollte also dementsprechend dort angesiedelt werden. Weiterführende Links werden am besten am Ende von Seiten platziert, die Orientierung sucht der User meist im linken Bildschirmbereich anhand einer übersichtlichen Navigation.

Tipp 7: Anpassung der Schrift- und Elementgröße

Die Schrift muss auf kleineren Displays vergrößert werden, um eine erfolgreiche mobile-optimierte Website anzubieten. Dadurch verlängert sich zwar der Scroll-Vorgang für den Leser, einen viel negativeren Einfluss haben jedoch große Textteile, die als Blocksatz erscheinen und dann gar keine Aufmerksamkeit bekommen.

Tipp 8: Content reduzieren

Neben schnellen Ladezeiten muss auch der Informationsfluss von Website zu User zeiteffizient gestaltet sein. Mobile Webseiten werden vor allem zum schnellen Erfassen von Informationen aufgerufen. Das bedeutet, dass der eigene Content auf die wesentlichen Aussagen reduziert werden sollte, denn das verbessert das Surf-Erlebnis.

Tipp 9: Call-to-Actions im mobile-friendly Design

Der Nachteil der mobilen Schnelligkeit ist, dass ein Vertragsabschluss oder ein Kauf nur schwer zustande kommt. Besonders für Onlineshops gilt bei der mobile-optimierten Webseite, Call-to-Actions deutlich, in großer Schrift und gut anklickbar zu platzieren, um dem User die schnelle Möglichkeit zu geben, zum Kunden zu werden.

Tipp 10: Trust-Elemente einbinden und Vertrauen schaffen

Likes bei Facebook, der unternehmenseigene Hashtag oder Kundenbewertungen in Form von Sternen wecken Vertrauen beim Nutzer und halten ihn länger auf der Website. Auch nach einem Relaunch der mobile-optimierten Seite muss die Usability den Trends und Kundenwünschen kontinuierlich angepasst werden.